2. April 2017

[Rezension] Menduria: Das Buch der Welten


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(Verlagstext)
Lina lebt das normale Leben einer 16-Jährigen: sie geht zur Schule, macht Spaziergänge mit dem Nachbarshund Otto und liebt Literatur. Kaum zu glauben also, als plötzlich eine weiße Wölfin vor ihr steht und mit ihr spricht! Von diesem Moment an gerät Linas vertraute Welt aus den Fugen. Denn ausgerechnet sie soll von einem mysteriösen Buch auserwählt worden sein, in ihm zu lesen und somit Menduria – und das gesamte Weltengefüge – vor einer übermächtigen Bedrohung zu retten.
In Menduria angekommen, lernt sie den geheimnisvollen Dunkelelfen Darian kennen. Aber warum hilft er ihr, wenn er doch eigentlich auf der Seite der Feinde steht? 
 
Das Cover ist ein Traum. Die viele verschiedene Elemente wie Blumen, Drache und Vögel fügen sich vor dem schlichten weißen Hintergrund wunderbar zu einem harmonischen Bild zusammen. Es erinnert mich an ein Srcapbook =)

Menduria, eine Welt die von der Fantasie der Menschen erschaffene wird. Noch dazu ein magisches Buch mit sieben Siegeln. Was wünscht man sich als Leseratte mehr, dachte ich mir und das Buch wanderte ins heimische Regal. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wurde es auch eine ganz unterhaltsame Reise nach Menduria.

Die Welt von Menduria wird aus den Träumen, Wünschen und der Fantasie der Menschen erschaffen. Sie wird von allerhand Fabelwesen wie Elfen, Trolle Kobolde oder Zentauren bewohnt. Und genau diese Welt wird von den tyrannischen Fürst Xedoc bedroht. Einzig und allein die junge Lina ist ausgewählt mithilfe des Buches der Gezeiten die Bedrohung aufzuhalten.

Die Protagonistin ist die 17 jährige Lina. Sie ist eine typische Jugendbuchprota: freundlich, hilfsbereit, etwas naiv. Ihre Durchschnittlichkeit kann man nun im positiven oder negativen Sinne sehen, wie man will. Alles in allem war sie mir aber nicht unsympathisch. Das Selbe gilt für Darian auch eher ist sehr stereotypisch aufgebaut: dunkle verwuschelte Haare und der anfängliche Bad Boy. Hinzu kommt die weise Lehrerin und der böse despotische Tyrann.

Die Geschichte selbst beginnt etwas schleppend. Die ersten 150 Seiten haben mich nicht wirklich begeistern können. Es fehlte mir der gewisse Kick, Ich empfand sie als bestenfalls durchschnittlich.
Ab der zweiten Hälfte wurde es dann besser. Zwar hat es mich immer ncoh nicht vom Hocker reißen können, aber die verschiedenen Eindrücke von Menduria, die verschiedenen Regionen und Wesen machten die ganze Sache doch interessanter.
Auch die Beziehung zwischen Lina und Darian, war zwar nichts neues oder weltbewegendes, aber ganz süß gemacht.
Alles in Allem hat mich die Geschichte stark an Narnia erinnert: Statt des Schranke gibt es ein Bild als Portal, statt dem Löwen Aslan die Wölfin Lupinia und eben auch die epische Schlacht gegen den Tyrannen. Das machte die ganze Sache etwas vorhersehbar.

Nichtsdestotrotz ist Menduria kein schlechtes Buch. Es gibt ja einen Grund, warum dieser Typus von Geschichte sich bisher immer ganz gut verkauft hat. Nur Neues oder Originelles sucht man halt vergebens.

Menduria ist ein typisches Jugendbuch Fantasy abenteuer, dass zwar mich wenig originellem aufwarten kann, aber trotzdem einige unterhaltsame Stunden in einer fremden Welt gewährt.

Mietzes Bücherecke: abgebrochen

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