12. Mai 2017

[Rezension] Caraval - Stepahnie Garber


https://www.piper.de/buecher/caraval-isbn-978-3-492-70416-8  https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/caraval/stephanie_garber/ISBN3-492-70416-6/ID47092504.html  https://www.amazon.de/gp/product/3492704166/ref=as_li_tl?ie=UTF8&tag=sognatrice-21&camp=1638&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=3492704166&linkId=b2c77348b4ad92dcbd2f6362067b7a47


Die junge Frau Scarlett und ihre Schwester Donatella werden von ihrem brutalen Vater tyrannisiert. Als kleines Mädchens schrieb Scarlett an den sagenumwobenen Legend, dem Master von Caraval und bat darum, dessen einzigartige Vorstellung zu besuchen. Mittlerweile ist dieser Traum ausgeträumt und Scarlett bereitet sich auf ihre bevorstehend Hochzeit vor, von der sie sich die Flucht vorm Vater erhofft, als unverhofft eine Antwort von Legend eintrifft: Scarlett und Donatella sind zum magischen Spiel Caraval eingeladen!. Zusammen mit dem geheimnisvollen Seeman Julian fliehen sie von der Isnel, doch als sie die Welt von Caraval betreten müssen sie feststellen, dass hinter der glitzernden Fassade ein düsteres Geheimnis lauert.

 


Soo sehr unterscheiden sich die beiden Cover ja nicht. Beide sehen ziemlich cool aus, aber mir gefällt das deutsche Cover von den Farben und von der Typografie her besser. Was ich beim Original toll finde: Es ist ein HC und unter dem Schutzumschlag ist eines von 4 verschiedenen Motiven abgedruckt. Hat ein bisschen was von Wundertüte =D

Nach all den begeisterten Rezensionen und den super interessantem Klapptext habe ich mich so wahnsinnig auf dieses Buch gefreut. Das Buch hat mcih gut unterhalten, auch wenn ich nicht ganz auf den Begeisterungszug aufspringen konnte

Caraval ist ohne Frage ein farbenprächtiges, fantasievolles und magisches Leseerlebnis. Sobald Scarlett das magische Spiel betritt entfaltet sich sowohl vor ihr, als auch vorm Leser eine mysteriöse und geheimnisvolle Welt voller Farben, Gerüche und Gefühlen. Passend dazu verwendet die Autorin oft Farben um Gefühle auszudrücken und auch sonst ist der Schreibstil reich an Metaphern und Verbildlichungen.

Doch trotz dieser Fantasie und Vielfalt hatte och in der ersten Hälfte des Buches doch meine Probleme in die Geschichte reinzukommen.
Ich denke das lag vor allem an Scarlett. Sie ist ein sehr vorsichtiger und ängstlicher Mensch, der kein Risiko eingeht. Ihr Denken und Handeln ist von ständigem Zweifel jeglicher Art, Selbstvorwürfe und Angst geprägt. Zwar kann man sehr gut nachvollziehen warum sie so geworden ist,d denn ihr Vater ist wirklich ein Despot wie er im buche steht, das ändert jedoch nichts daran, dass das ewige Zögern und die ellenlangen Diskussionen einem auf Dauer auf die Nerven gehen. An sich war mir Scarlett gleich sympathisch aber dieses ständig hin und her in Gedanken und in ihren Aussagen belasteten doch meinen Lesefluss.

Aus diesem Grund fand ich auf den ersten 200 Seiten Donatella, Julian und die Spieler von Caraval viel interessanter. Besonders Julian empfinde ich als einen gut gelungenen Charakter. Er hat etwas düsteres. Ein „Bad Boy (Gott wie ich dieses Wort hasse) der wirklich mal auf lange Strecken des Buches ein solcher ist und nicht schon nach den ersten 100 Seiten zu einem hörigen ach so fürsorglichen Sunnyboy mutiert. Nein Auch wenn er durchaus sanftere Seiten durchblicken lässt, hat er bis fast zum Ende eine gewisse verschlagene „Aura“

In der zweiten Hälfte wurde ich dann auch zunehmend wärmer mit Scarlett, die an Selbstvertrauen und Mut gewinnt. Von da an zog mich Caraval komplett in seinen Bann. Das Ende empfand ich zwar als interessant,a aber auch als ein wenig überfüllt. So viele Plottwist. Plottwist everythere! Dennoch hat es mir viel Spaß gemacht und der Epilog macht neugierig auf Band zwei.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit der Protagonistin konnte mich Caraval ab der zweiten Hälfte in seine farbenprächtige und magische Welt ziehen. Wer durchhält wird belohnt!


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Mary's Bücherwelten: 5/5      
Angeltearz liest: 4/5               
Somayas Welt: 5/5                 

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Kommentare:

  1. Ahoy Sandra,

    ja stimmt, hab die ersten 100/200 Seiten auch gedacht, dass ich lieber Tella als Prota hätte (dann gegen Ende nicht mehr und nach DEM Plottwist und der Aufdeckung ihrer Raffinesse, bin ich unschlüssig...). Julian fand ich ebenfalls großartig, wie du sagst, bis zum Ende zwielichtig und kein versteckter Sunnyboy. Nur den Namen, urgggh passt ja mal gar nicht zu dem geheimnisvollen Typ, der er ist ^^

    Und jaaaa, das Ende hat ganz schön reingehauen, ich mochte es, gerade auch diese Kussszene am Ende *-*

    LG, Mary <3
    P.S.: Danke wieder für´s Verlinken *-*

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    1. So wie es aussieht kann ich mir auch vorstellen, dass der 2. Band vllt aus Tellas Sicht geschrieben ist. *spekulier*
      Ich bin auf jeden Fall neugierig was ihr Geheimnis ist =O

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    2. Waaaah, das ist ja mal eine Spekulation o.O Wäre krass ^^
      Wir werden´s wohl abwarten müssen -.-

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