13. September 2017

[Rezension] Die Heimsuchung von Grayson Manor - Cheryl Bradshaw


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(Verlagstext)
 Addison Lockhart hat paranormale Fähigkeiten. Seit ihrer Kindheit quälen sie Visionen und dunkle Vorahnungen. Über die Jahre lernte sie ihre Gabe so gut wie möglich zu ignorieren. Als sie nach dem Tod ihrer Mutter das verwunschene Landgut „Grayson Manor“ erbt, tun sich Fragen auf. Ihre Mutter soll dort geboren und aufgewachsen sein, doch wieso hat die das Haus nie erwähnt? Welche Geheimnisse verbirgt es?  
Addison begibt sich auf Spurensuche und zieht in das leerstehende Anwesen. Schon bald geschehen Dinge, die sie nicht mehr ignorieren kann, denn ganz offenbar ist sie nicht allein. In den Mauern von Grayson Manor lauern dunkle Geheimnisse…und Seelen, die keinen Frieden finden…   



 
Beide Cover sind typische Geistergeschichten Cover. Das macht sie zwar nicht schlecht, aber umhauen tun sie mich jetzt auch nicht. Das Deutsche gefällt mir noch ein bisschen besser, es wirkt in sich harmonischer und mysteriöser auf mich, was meine Neugier weckte. Das Original lässt mich eher an eine Las Vegas Zaubershow als an Horror denken.

Ich mag Geistergeschichten und Bücher zum Gruseln. (Selbst wenn ich dann die nächste Woche vor meinem eigenen Schatten wegrenne) Daher kam ich an diese Juli Neuerscheinung nicht herum. Ich versprach mir eine schöne Gänsehaut versprechende Geisterstory.

Doch leider traf mich schon auf den ersten Seiten der Schlag: Der Schreibstil ist fürchterlich. Ich weiß nicht ob es an der Übersetzung oder am Original Stil liegt, da ich die englische Version nicht gelesen habe kann ich das nicht beurteilen. Ich denke es liegt aber an beiden, denn auf mich wirkte der Stil so unglaublich plump und lieblos, dass er nicht gänzlich die Schuld einer Übersetzung sein kann, wobei aber auch dieses durch komische wortwörtliche Metaphern zu dem wenig erfreulichen Ergebnis beitrug. Auf mich wirkte es insgesamt einfach platt und simpel. Er sagte dies. Sie tat das. Dann tat sie das. Und so weiter und sofort.

Das ist alles ziemlich schade, denn die Geschichte hatte das Potenzial eine solide Mysterystory zu werden. Kein Horror, denn dafür waren die Geistererscheinungen nicht gruselig genug, aber eben Mystery. Die Frage was in dem Haus passiert war fand ich persönlich ebenso interessant wie Addison und auch ihre Spurensuche in das Hollywood der 50er hat mir ganz gut gefallen. Streckenweise fühlte sich das Buch zwar an wie ein Krimi, aber das empfand ich nicht als schlecht, denn immerhin war ich ja auch neugierig was denn nun vorgefallen ist.Das Ende war dann zwar nichts besonderes, aber stimmig.

Was ich als noch ausbaufähig empfand, war die Liebesbeziehung. Da fehlte mir definitiv das Feuer und das Funken. Es war eher wie
“Hey du bist mir sympathisch, lass und ein Paar werden.“
-“Ja ok, warum nicht. Ich finde dich auch ganz nett“

Selbst wenn in einem Geisterroman die Liebesbeziehung nicht der Fokus sein sollte, fehlte hier einfach der Pepp.

Die Geschichte hatte Potenzial, aber ein fürchterlicher Schreibstil lies die Sache eher zu eine zähen Geduldsprobe werden, schade.


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Kommentare:

  1. Huhu!

    Ich habe ganze Passagen des englischen Buches mit der deutschen Übersetzung verglichen, und die Übersetzung ist unter aller... ähm, ziemlich schlecht. Ziemlich, ziemlich schlecht. Allerdings liegst du auch recht mit der Vermutung, dass es nicht NUR an der Übersetzung liegt, denn der Schreibstil ist auch im Original in meinen Augen ziemlich einfach und nicht sonderlich begeisternd.

    LG,
    Mikka

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    1. Ah gut zu wissen. Dann ist es sehr schade, dass die Übersetzung so mies gelaufen ist. Mit einer bsseren Übersetzung wären es dann wohl noch 3 Dreiecke gewesen.

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